Essen ist vernichtende Assimilation des Anderen und das Exkrement das Dokument dieser Tötung.
"Zwar kann der Mordenscharakter des Essens schwerlich geleugnet werden, doch die Defäkation schlägt dem Faß des nutrimentalen Mordwesens den Boden aus. In ihr nämlich vollendet sich, die finsteren Machenschaften des korporell inneren Opfertempels verratend, die seinsrettende Schande der Differenz; in dieser Tötungs-bestätigenden Leichengeburt wird sie buchstäblich ruchbar."
Göttliche Gnomen über Gewalt. Eine Sürprise; in: Pathognostische Studien IX, 74
Genealogica Bd. 34. Essen: Die Blaue Eule. 2004