Wie Intellektualität setzt Kunst die »Arschmahlzeit der Dinge« voraus, die anale Reinkorporation der Dinge. Ihre Wiederveräußerung als Kunst bewahrt vor ansonsten unvermeidbarem Krankheitsbefall.
"Aber die Kunst? Freilich ist sie, das Gegenteil eines Kontrapunktes zur Intellektualität, nein, deren epochale Kundgabeweise selber, durchaus traditionell zum Zwecke ihrer eigenen Stoffe-Bildung auf die Himmelsmana-Mahlzeit der Dinge (hintenherum) und deren Zeichenausscheidung dann als sie selbst, die transparent verpackte, nichts als angewiesen. Es machte aber wohl Unterschiede ums Ganze aus, wie sie sich bereitfände, diese Unabkömmlichkeit des post-festum productionis kundzutun. Einzig angemessen wohl der Zeichenhervortritt des Produktionsphantasmas selber in Gänze und immer freilich an/auf der Grenze seines doppelten Wiederkömmer-Untergangs; was nicht ausschließt, vielmehr öfters erforderlich macht, unauflösbare Rätselfragmente dieser Schrifttotalen darzutun."
Ödipus for ever; in: KAUM. Halbjahresschrift für Pathognostik 2, 56
Wetzlar. Büchse der Pandora. 1986