Die marxistische Behauptung der Unschuld der Produktivkräfte ist unhaltbar, wenn die Dinge Todestriebrepräsentanzen sind. Arbeit wird dann zu einem sühnenden Opfervorgang.
"Wenn die Dinge inbegrifflich Todestriebrepräsentanzen sind, dann fällt die Unschuld der Produktivkräfte/der menschlichen Arbeit. Todestriebtheorie als Arbeitstheorie müßte dann die Form einer Opfertheorie annehmen: Arbeit = das weltlich realisierte mythische Verhältnis (differenziert nach Opferritual, -stoff, -exekutive, -telos/-ausfällung, -prämie)"
Die Vermittlung findet nicht statt. Über die Verfehlungen von und zwischen Psychoanalyse und Marxismus; in: Pathognostische Studien IX, 67
Genealogica Bd. 34. Essen: Die Blaue Eule. 2004
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