Insofern der Traum Gedächtnisinhalte aufgreift und reproduziert, ist er eine Einübung ins Sterben, denn er ist eine Wiederholung des Selben.
"Der Traum ist Artefakt der »naturwüchsigen« Gedächnisisolation, des memorialen Selbstbezugs, zur Produktion schlechthin überhoben, und untersteht so dem apostrophierten einzigen Zweck der erkenntnisprämierten Einübung ins Sterben, oder, wissenschaftlich trocken und diszipliniert gesagt, des »Gedächnistrainings«, der »Langzeitpotenzierung«."
Selbstreferentialität in der Psychoanalyse. Zum heterodoxen »funktionalen Phänomen« Herbert Silberers; in: Pathognostische Studien V, 111
Genealogica Bd. 27. Essen: Die Blaue Eule. 1999
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