Die Geburtsdramatik zwischen Leben und Tod entfaltet sich zwischen letztlich tödlicher Selbstautonomie und heteronomisierender Öffnung hin auf die Mutter, die mich aber meiner selbst beraubt.
"Die mich absolutmachende Selbstnutrition mit mir, als bluttriefenden Abgetriebenen, wäre, gipfelnd eigenviolent, letzterfüllt, wenn die schlechthinnige Abhängigkeit von der Mutter hier, gänzlich entabsolutierend, nicht aufliefe: so bin und bleibe ich - im Mutterrahmen und dessen Anderenfüllung - initial bereits heteronomisiert, mehr noch: wenn ich, Sohn vor der Mutter überhaupt Bestand haben könnte - ich bin ja schon tot! -, so wäre ich, höchstens, ein Hadesschatten, den es nicht gibt (oder, augenblicklich, doch?). Dieser Status aber reserviert sich eben für den Himmlischen Vatergott, das vollendete transsexuelle Mutterassimilat, sodann der effektive Schein meiner filialen Seinsgarantie."
In der Regel in der Regel. Über den Mißbrauch von überzeichneter Psychoanalyse zur sexuellen (Rück)verschmutzung der erhaben reinen Spielregel; in: Pathognostische Studien XI, 216
Genealogica Bd. 44 Essen: Die Blaue Eule. 2011
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