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unauflösliche Entfremdung
Gewalt und Schuld prägen die Entstehung der Dinge und machen eine Versöhnung von Mensch und Welt unmöglich. Ein Abgrund von Feindschaft trennt den Menschen von der Welt und in Krankheit manifestiert sich dieser Abgrund.
 
 
 

Verweise
 
Die Existenz des Menschen ist ausweglos: zerrissen zwischen Sehnsucht nach Erlösung und der hoffnungslosen Auslieferung an die eigene Sterblichkeit. Dieser Widerspruch lässt ihn scheitern und entfaltet sich als sein Zerstörungspotenzial.
Die Situation der Menschheit stellt sich aus Sicht der Pathognostik dar als ein fatales Verhängnis ohne Alternative. Es bleibt nur das Akzeptieren der Ohnmacht angesichts der unvermeidbaren Selbstvernichtung der Menschheit.
Menschwerdung ist grundlose Nichtung, die das Sein generiert. Diese Grundlosigkeit verschließt sich in der Dingproduktion, die brüchig ist in Pathologie und Intellektualität.