Der Traum als selbstbezügliche Repräsentation in seinen Modi von Verschiebung und Verdichtung ist eine Erzeugung von Welt innerhalb der drohenden Grenzen des Nichts.
"Der träumende Schlaf - das Spiel von »Verschiebung« und »Verdichtung«, kurzum des Aufschubs (»différance«) innerhalb der »Rücksicht auf Darstellbarkeit« - ist nicht nur ein zwingendes Modell des traumatischen Seinsverhältnisses in den unmöglichen Nichts-Grenzen, wissenschaftlich zumal, selbst vielmehr die vor- und nachträgliche Bildungsstätte dieser Welt/von Welt überhaupt."
Propädeutisches zur Philosophie des Leib-Seele-Problems; in: Metastasen, 60
Wien: Passagen Verlag. 1995